Marketingmaterial drucken: 12 Best Practices für professionelle Ergebnisse

Erfahren Sie, wie Unternehmen Marketingmaterial drucken lassen, das Eindruck macht — inkl. Best Practices, Materialien, Formaten, Distribution, Nachhaltigkeit & Erfolgsmessung.

Veröffentlicht am 16 Februar, 2026 | Zuletzt geändert am 6 Mai, 2026

Marketingmaterial ist mehr als „nur Druck“. Es ist ein zentraler Teil Ihres Markenauftritts – und oft der erste physische Kontaktpunkt zwischen Ihrem Unternehmen und potenziellen Kunden.

Egal ob Broschüren, Flyer, Sales-Unterlagen, Produktkataloge oder Eventmaterialien: Wenn Sie Marketingmaterial drucken lassen, entscheidet die Qualität direkt darüber, wie professionell Ihr Unternehmen wahrgenommen wird.

Diverses Marketingmaterial ausgebreitet auf einem Tisch

In diesem Guide erfahren Sie die 12 wichtigsten Best Practices, mit denen Sie Ihr Marketingmaterial professionell drucken lassen können – effizient, hochwertig und passend für Ihre Zielgruppe.

Warum ist es wichtig, professionelles Marketingmaterial drucken zu lassen?

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Budget in Branding, Design und digitale Kampagnen – unterschätzen aber die Wirkung von Print.

Dabei ist gedrucktes Marketingmaterial oft das, was bleibt:

  • Ein Kunde nimmt Ihre Broschüre mit nach Hause.
  • Ein Sales-Kontakt behält Ihr Produktblatt in der Mappe.
  • Ein Messebesucher erinnert sich an Ihre Unterlagen, weil sie hochwertig wirken.
  • Ein Entscheider blättert durch einen Katalog und entwickelt Vertrauen.

Gedrucktes Marketingmaterial wirkt glaubwürdig, greifbar und professionell. Gerade im B2B-Bereich ist das ein entscheidender Vorteil.

Marketingmaterial drucken: 12 Best Practices für Unternehmen

Mimeo Print Box mit weiteren gedruckten Marketingmaterialien

1. Definieren Sie das Ziel Ihres Marketingmaterials ganz konkret

Bevor Sie Marketingmaterial drucken lassen, sollten Sie eine Frage beantworten:

Was soll dieses Material erreichen?

  • Soll es Leads generieren?
  • Soll es ein Produkt erklären?
  • Soll es Ihr Unternehmen vorstellen?
  • Soll es Vertrauen schaffen?
  • Soll es ein Event bewerben?
  • Soll es einen Sales-Prozess unterstützen?

Je klarer das Ziel, desto besser können Sie Format, Papier, Struktur und Inhalte planen.

📌 Best Practice: Schreiben Sie das Ziel als einen Satz auf, z. B.
„Diese Broschüre soll potenziellen Kunden unsere Leistungen erklären und sie zur Kontaktaufnahme bewegen.“

2. Wählen Sie das richtige Format für Ihr Marketingmaterial

Ein häufiger Fehler ist: Unternehmen drucken einfach „Flyer“ oder „Broschüren“, ohne zu überlegen, ob das Format wirklich passt.

Typische Formate für Marketingmaterial

  • Flyer (DIN A5 / DIN lang): ideal für Events, schnelle Kommunikation
  • Broschüren (A4 / A5): ideal für Produktinformationen und Unternehmensdarstellung
  • Folder / Faltblätter: kompakt, hochwertig, gut für Messe
  • Kataloge: ideal für umfangreiche Produktportfolios
  • Postkarten: perfekt für Direct Mail oder Event-Einladungen
  • Sales Sheets / One Pager: ideal für Vertrieb und Pitches
  • Plakate: perfekt für Veranstaltungen oder In-Store Kommunikation

📌 Best Practice: Denken Sie immer aus Sicht des Empfängers:
„Wann und wo wird diese Unterlage genutzt?“ Mehr Infos über die DIN-Normen finden Sie hier.

3. Achten Sie auf ein klares Layout und eine gute Informationshierarchie

Wenn Sie Marketingmaterial drucken, sollte es nicht nur „schön“ aussehen – sondern auch lesbar und strukturiert sein.

Die wichtigsten Prinzipien

  • klare Überschriften
  • kurze Absätze
  • Bullet Points statt Textwände
  • Highlights (Icons, Kästen, Grafiken)
  • starke CTA-Elemente (Call-to-Action)

Menschen scannen Inhalte. Besonders auf Events oder in Meetings wird Printmaterial selten komplett gelesen – sondern überflogen.

📌 Best Practice: Jede Seite sollte auf den ersten Blick verständlich sein.

4. Nutzen Sie hochwertiges Papier, um Vertrauen aufzubauen

Papierqualität ist ein unterschätzter Faktor. Aber sie wirkt sofort.

Wenn ein Kunde Ihre Broschüre in der Hand hält, entscheidet die Haptik innerhalb von Sekunden, ob Ihr Unternehmen hochwertig wirkt.

Papierarten für professionelles Marketingmaterial

  • Bilderdruck matt: modern, hochwertig, reflektiert weniger Licht
  • Bilderdruck glänzend: auffälliger, wirkt „werblicher“
  • Offsetpapier: natürlicher Look, gut beschreibbar
  • Recyclingpapier: nachhaltiger Eindruck, passt zu „Green Branding“
  • Premium-Papiere: besonders dick, besonders edel

📌 Best Practice: Wenn Sie im B2B verkaufen, lohnt sich ein höheres Papiergewicht fast immer (z. B. 170–250 g).

Hochwertiges Papier für Broschüren und zum Marketingmaterial drucken

5. Sorgen Sie für konsistente Markenführung (Corporate Design)

Wenn Sie Marketingmaterial drucken lassen, ist Konsistenz entscheidend.

Das bedeutet:

  • Farben sind überall gleich
  • Logos sind korrekt platziert
  • Schriftarten passen zum Brand Guide
  • Bildstil ist einheitlich
  • Tonalität und Sprache sind konsistent

Viele Unternehmen verlieren Professionalität nicht durch schlechtes Design – sondern durch inkonsistente Details.

📌 Best Practice: Arbeiten Sie mit einer zentralen Vorlage oder einem Brand Guide, damit alle Teams dieselben Standards nutzen.

6. Optimieren Sie Ihre Druckdaten (CMYK, Beschnitt, Auflösung)

Ein klassischer Fehler beim Marketingmaterial drucken: Druckdaten werden für Web erstellt, nicht für Print.

Wichtige technische Basics

  • CMYK statt RGB (sonst sehen Farben anders aus)
  • 300 dpi Auflösung für Bilder
  • Beschnitt (Bleed) einplanen (meist 3 mm)
  • Schriften einbetten oder in Pfade umwandeln
  • PDF/X Standard nutzen (z. B. PDF/X-4)

📌 Best Practice: Lassen Sie vor dem Druck immer einen professionellen Proof prüfen.

7. Planen Sie Ihre Inhalte so, dass Print wirklich Sinn ergibt

Viele Unternehmen kopieren einfach Website-Texte in eine Broschüre. Das ist selten effektiv.

Print funktioniert anders als digitale Kommunikation. Lassen Sie nur dann Marketingmaterial drucken, wenn es wirklich Sinn macht.

Was Print besonders gut kann

  • komplexe Themen vereinfachen
  • Vertrauen aufbauen
  • Struktur geben
  • Inhalte langlebig machen
  • Aufmerksamkeit halten

📌 Best Practice: Nutzen Sie Print für Inhalte, die „wertig“ sind:
Guides, Case Studies, Produktübersichten, Roadmaps, Prozessdarstellungen.

8. Denken Sie an den Sales-Prozess: Print muss verkaufsfähig sein

Marketingmaterial drucken lohnt sich besonders, wenn es Vertriebsteams unterstützt.

Fragen Sie sich:

  • Kann ein Sales Manager damit ein Gespräch strukturieren?
  • Kann der Kunde es später intern weitergeben?
  • Ist klar, was der nächste Schritt ist?

Ein gutes Sales-Material enthält:

  • klare Nutzenargumente
  • kurze Produktübersicht
  • Proof Points (Zahlen, Kundenlogos, Referenzen)
  • klaren CTA („Demo buchen“, „Kontakt aufnehmen“, „Angebot anfordern“)

📌 Best Practice: Printmaterial sollte wie ein stiller Verkäufer funktionieren.

Marketingmaterial muss verkaufsfähig sein

9. Nutzen Sie Print für Events, Messen und Account Based Marketing

Gerade im B2B ist Print ein massiver Vorteil bei Events.

Warum?

Weil digitale Informationen oft untergehen – aber Print bleibt sichtbar.

Ein hochwertiger Folder auf einem Messestand kann deutlich mehr Wirkung haben als ein QR-Code.

Typische Event-Printprodukte

  • Broschüren
  • Roll-Ups und Banner
  • Event-Flyer
  • Produktkarten
  • Teilnehmermappen
  • Giveaways mit Branding

📌 Best Practice: Eventmaterial sollte schnell verständlich sein und sofort Interesse wecken.

10. Arbeiten Sie mit Print-on-Demand statt großen Druckauflagen

Viele Unternehmen drucken zu viel Marketingmaterial, lagern es ein und werfen es später weg.

Das ist teuer, ineffizient und nicht nachhaltig.

  • Sie drucken nur, was Sie wirklich brauchen
  • Sie können Inhalte jederzeit aktualisieren
  • Sie vermeiden veraltete Versionen
  • Sie sparen Lagerkosten
  • Sie bleiben flexibel bei Kampagnen

📌 Best Practice: Print-on-Demand ist ideal für Marketingteams, die regelmäßig Materialien aktualisieren (z. B. Preise, Angebote, neue Produkte).

Print on Demand für Marketingmaterial im Unternehmen.

11. Denken Sie an Fulfillment und Versand (besonders bei verteilten Teams)

Marketingmaterial drucken ist nur der erste Schritt. Die nächste Frage ist:

Wie kommt es an den richtigen Ort?

  • an Standorte in Deutschland
  • an internationale Niederlassungen
  • an Partner
  • an Eventlocations
  • an Vertriebsmitarbeiter
  • an Kunden direkt (Direct Mail)

Ein professioneller Printdienstleister sollte nicht nur drucken, sondern auch Versand und Fulfillment zuverlässig abwickeln.

📌 Best Practice: Besonders bei internationalen Teams lohnt sich ein Anbieter mit globalem Fulfillment-Netzwerk.

12. Messen Sie den Erfolg Ihres Printmaterials

Viele Unternehmen drucken Marketingmaterial – aber messen nicht, ob es funktioniert.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Print messbar zu machen.

Messmethoden für Print

  • QR-Codes mit Tracking-Link
  • individuelle Landingpages pro Kampagne
  • Gutscheincodes
  • personalisierte URLs (PURLs)
  • Nachfrage bei Sales („Woher kennen Sie uns?“)
  • CRM-Zuordnung nach Kampagnen

📌 Best Practice: Kombinieren Sie Print immer mit einer digitalen Conversion-Möglichkeit.

Welche Arten von Marketingmaterial sollten Unternehmen drucken lassen?

Wenn Sie überlegen, welches Marketingmaterial Sie drucken lassen sollten, sind diese Formate besonders bewährt:

Broschüren drucken

Ideal für:

  • Unternehmensvorstellung
  • Produktübersichten
  • Case Studies
  • Use Cases

Flyer drucken

Ideal für:

  • Events
  • Promotionen
  • kurzfristige Kampagnen

Kataloge drucken

Ideal für:

  • viele Produkte
  • technische Produktinformationen
  • größere B2B-Portfolios

Präsentationsunterlagen drucken

Ideal für:

  • Sales Meetings
  • Pitches
  • Ausschreibungen

Poster & Banner drucken

Ideal für:

  • Events und Messen
  • Branding am Point of Sale

Fazit: Marketingmaterial drucken lohnt sich – wenn Sie es strategisch angehen

Wenn Sie Marketingmaterial drucken lassen, geht es nicht nur um Design oder Druckkosten. Es geht darum, wie Ihr Unternehmen wahrgenommen wird.

Mit den richtigen Formaten, hochwertigem Papier, sauberer Druckdaten-Erstellung und Print-on-Demand Prozessen schaffen Sie Materialien, die:

  • professionell wirken
  • Ihre Marke stärken
  • Sales-Prozesse unterstützen
  • auf Events überzeugen
  • langfristig genutzt werden können

Wenn Sie Print richtig einsetzen, wird Marketingmaterial zu einem echten Wachstumstool.

Marketingmaterial drucken lassen – professionell, effizient und messbar

Mimeo hilft Unternehmen dabei, Marketingmaterial drucken zu lassen, das wirklich Wirkung erzielt: hochwertig, flexibel druckbar, nachhaltig und mit klaren Messgrößen.

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Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Marketingmaterial drucken?

Marketingmaterial drucken bedeutet, dass Unternehmen Werbe- und Kommunikationsmittel wie Flyer, Broschüren, Kataloge oder Eventmaterialien professionell produzieren lassen, um Markenbekanntheit aufzubauen und Kunden zu gewinnen.

Welche Druckprodukte eignen sich am besten für B2B-Marketing?

Besonders geeignet sind Broschüren, One Pager, Produktblätter, Präsentationsunterlagen, Eventmaterial und hochwertige Folder. Diese Formate unterstützen den Sales-Prozess und wirken professionell.

Wie wichtig ist Papierqualität bei Marketingmaterial?

Sehr wichtig. Papier beeinflusst den ersten Eindruck stark und entscheidet darüber, ob ein Unternehmen hochwertig und vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

Was ist Print-on-Demand im Marketing?

Print-on-Demand bedeutet, dass Marketingmaterialien nur dann gedruckt werden, wenn sie wirklich benötigt werden. Dadurch sparen Unternehmen Lagerkosten und vermeiden veraltete Materialien.

Wie kann ich Marketingmaterial nachhaltiger drucken lassen?

Nachhaltigkeit erreichen Sie durch Print-on-Demand, Recyclingpapier, FSC-zertifizierte Materialien und optimierte Auflagenplanung, um unnötigen Druck zu vermeiden.