Schulungen in COVID-Zeiten – Dinge, die bleiben werden

 

Lösungen für Schulungen und Trainings

Ein gutes Jahr lang beherrscht die COVID-19-Pandemie nun schon unseren Berufsalltag – inwiefern hat sie den Bereich der Schulungen und Weiterbildungen verändert? Neue Technologien, neue Standards – was wird in der Zusammenarbeit bestehen bleiben, auch wenn die Pandemie vorbei ist?

Aus den Erfahrungen unserer Learning & Development (L&D)-Kunden können wir drei Dinge ableiten, die voraussichtlich Bestand haben werden. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welche diese sind und welche Auswirkungen sie haben.

1. Blended-Training-Modell

Aufgrund von Betriebsschließungen und Social Distancing-Maßnahmen mussten fast sämtliche Präsenztrainings (vorübergehend) pausieren. Wenn Sie nicht schon vorher virtuelle Trainings durchgeführt haben, dann sicher im Jahr 2020. Und laut dem Ken Blanchard 2021 L&D Trends Report erwarten 57 % der Trainer, dass Face-to-Face-Trainings nur im Rahmen von Blended Training zurückkehren werden.

Das könnte folgendermaßen aussehen: Zum Auftakt eines Führungskräftetrainings könnten Sie alle Führungskräfte des Unternehmens für einen Tag an einen Ort mit persönlichen Sessions zusammenbringen. Die weiteren Termine könnten dann virtuell stattfinden, mit Hilfe von Kollaborationssoftware und digitalen und gedruckten Schulungsmaterialien.

Warum wird sich Blended Training durchsetzen? Die jeweiligen Budgets und Erwartungen der Lernenden sind hier entscheidend. Ein qualitativ hochwertiger digitaler Kurs ist ressourcenintensiv und kann mit geringfügigen Anpassungen immer wieder verwendet werden, was ihn weitaus kostengünstiger macht als ein reguläres persönliches Training. Und da sich die Lernenden in Unternehmen daran gewöhnen, von zu Hause aus zu arbeiten und sich für virtuelle Meetings anzumelden, wird ihr Interesse an Blended Training Formaten, die sich an ihren individuellen Zeitplan anpassen, wachsen.

 

2. Virtuelle Meeting-Software

Virtuelle Meeting-Software wird uns allen erhalten bleiben. Das Angebot an Software wächst stetig weiter. Entscheidend ist, dass man weiß, die Software geschickt zu nutzen und notwendige Features mit einbezieht.

Trainer bevorzugen in der Regel Webkonferenzlösungen, bei denen die Einbindung der Lernenden im Vordergrund steht, z. B. Live-Chat, Abstimmungen, Zeichnen auf dem Bildschirm und Breakout-Räume.

 

3. Gedruckte Schulungsunterlagen

Vieles wurde durch COVID in den digitalen Raum verschoben. Dennoch nutzen viele Schulungs- und L&D-Teams in Unternehmen nach wie vor gedruckte Materialien zur Unterstützung ihrer Lernenden.

Der Ken Blanchard 2021 Trends Report erklärt, warum. Trainer berichten, dass das Engagement der Lernenden ein Hauptproblem bei ihren virtuellen Schulungen ist, und nicht wenige sind auch besorgt darüber, wie gut ihre Mitarbeiter mit der Technologie zurechtkommen. Die Bereitstellung von gedruckten Schulungsmaterialien als Ergänzung zur virtuellen Erfahrung hilft, diese Lücke zu schließen.

Die meisten unserer Kunden nutzen Drucksachen, um die Lernenden über den Bildschirm hinaus zum Lernen anzuregen. Anstatt den Lernenden beispielsweise zu zwingen, zwischen einem Zoom-Fenster und einem digitalen Arbeitsblatt zu wechseln, verweist der Trainer die Lernenden auf das physische Arbeitsbuch, das diesen direkt nach Hause geliefert wurde.

 

Die L&D-Welt in Unternehmen hat im letzten Jahr viele Veränderungen durchgemacht. Während einige Entwicklungen – wie z.B. Social Distancing – hoffentlich in absehbarer Zeit zurückgehen, da die gesundheitlichen Risiken geringer werden, werden andere Entwicklungen voraussichtlich bestehen bleiben.